BMI-Rechner
Berechnen Sie Ihren BMI (Body-Mass-Index) kostenlos in Sekunden: klare Einordnung nach den Referenzwerten der WHO, Normalgewicht und verlässliche Hinweise.
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Wie der BMI berechnet wird
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein einfacher, weit verbreiteter Kennwert, der Gewicht und Körpergröße in Beziehung setzt, um die Körperfülle einzuschätzen. Die Formel ist einfach: Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat.
BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m)²
Ein Beispiel: Bei einer Person mit 70 kg Gewicht und 1,75 m Körpergröße ergibt sich 70 ÷ (1,75 × 1,75), also 70 ÷ 3,0625, rund 22,86. Auf eine Nachkommastelle gerundet ergibt das einen BMI von 22,9, Kategorie „Normalgewicht“. Der Rechner oben akzeptiert auch imperiale Einheiten und rechnet sie zuerst um, mit den üblichen Faktoren: 1 Zoll entspricht 2,54 cm, 1 Pfund entspricht etwa 0,4536 kg.
Was die BMI-Kategorien der WHO bedeuten
Die sieben Referenzkategorien
Die wichtigste Orientierung ist die Einteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Jeder Bereich schließt seine Untergrenze ein und seine Obergrenze aus: Ein BMI von genau 18,5 zählt bereits als „Normalgewicht“, ein BMI von 25 bereits als „Übergewicht“.
- Unter 16,5: starkes Untergewicht
- 16,5 bis 18,5: Untergewicht
- 18,5 bis 25: Normalgewicht
- 25 bis 30: Übergewicht
- 30 bis 35: Adipositas Grad I
- 35 bis 40: Adipositas Grad II
- Ab 40: Adipositas Grad III
Diese Einteilung dient dem Vergleich von Bevölkerungsgruppen, nicht der individuellen Diagnose, und bleibt ein nützlicher, aber bei einer einzelnen Person mit Vorsicht zu lesender Anhaltspunkt.
Was der BMI nicht aussagt
Der BMI ist praktisch, hat aber Grenzen, die man kennen sollte. Er unterscheidet nicht zwischen Fettmasse und Muskelmasse: Bei gleichem Wert auf der Waage kann eine sehr muskulöse Person einen hohen BMI aufweisen, ohne ein Übermaß an Körperfett zu haben. Er sagt auch nichts über die Verteilung des Fetts im Körper aus, obwohl der Taillenumfang eine Information liefert, die der BMI allein nicht gibt.
Wann eine medizinische Fachperson aufsuchen
Der Rechner oben ist ein informatives Werkzeug: Er ersetzt weder eine Diagnose noch eine ärztliche Beratung. Ein BMI außerhalb des Referenzbereichs, eine ungewollte Gewichtsveränderung, oder einfach eine Frage zum eigenen Gewicht sind gute Gründe, mit einer medizinischen Fachperson zu sprechen. Nur eine medizinische Fachperson kann ein individuelles Ergebnis unter Berücksichtigung von Vorgeschichte, Körperbau, Alter und Lebensstil einordnen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der BMI?
Der BMI, oder Body-Mass-Index, ist ein Kennwert, der Gewicht und Körpergröße einer Person in Beziehung setzt, um ihre Körperfülle auf einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannten Skala einzuordnen. Er wird berechnet, indem das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt wird. Es handelt sich um einen Anhaltspunkt zur Orientierung, nicht um eine Diagnose.
Wie berechne ich meinen BMI ohne Taschenrechner?
Man multipliziert die Körpergröße in Metern mit sich selbst und teilt dann das Gewicht in Kilogramm durch dieses Ergebnis. Beispiel: Bei 1,75 m ergibt 1,75 × 1,75 den Wert 3,0625; ein Gewicht von 70 kg geteilt durch 3,0625 ergibt rund 22,9. Der Rechner oben führt diese Berechnung sofort durch und ordnet das Ergebnis den WHO-Kategorien zu.
Was gilt als „guter“ BMI?
Die WHO setzt „Normalgewicht“ zwischen 18,5 und 25 an. Das ist kein universeller Idealwert, sondern ein auf Bevölkerungsebene festgelegter Referenzbereich, um Abweichungen zu erkennen, die Aufmerksamkeit verdienen. Außerhalb dieses Bereichs ist ein Ergebnis kein Urteil, sondern ein Anhaltspunkt, der bei Bedarf mit einer medizinischen Fachperson besprochen werden kann.
Ist der BMI bei sehr muskulösen Personen aussagekräftig?
Weniger als sonst: Der BMI unterscheidet nicht zwischen Fettmasse und Muskelmasse, die bei gleichem Volumen schwerer ist. Eine sehr muskulöse Person kann daher einen hohen BMI aufweisen, ohne ein Übermaß an Körperfett zu haben.
Gilt mein BMI auch während der Schwangerschaft?
Nein. Während der Schwangerschaft wird der BMI nicht anhand der üblichen Kategorien interpretiert, da die damit verbundene Gewichtszunahme physiologisch bedingt ist. Maßgeblich bleibt der vor der Schwangerschaft berechnete BMI, der am besten mit der betreuenden medizinischen Fachperson besprochen wird.
Dieses Tool dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine Diagnose noch eine medizinische Beratung dar. Wenden Sie sich an eine medizinische Fachperson.
Sources
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